Warenkunde Wandfarben – Zarte Töne für starke Anstriche

By | August 14, 2015

Selbst einfache Dinge wie Wandfarben sind technischen Entwicklungen unterworfen und werden erneuert.

Die häufigsten Heimwerkerarbeiten sind das Anmalen und Tapezieren der eigenen vier Wände. Mit diesem Wissen gehen die Hersteller von Wandfarben auf die Wünsche der Verbraucher ein. Die jahrelangen Diskussionen um die Umweltverträglichkeit von Farben werden ebenso berücksichtigt wie die Anstrichergebnisse, die höchsten Ansprüchen genügen müssen. Die Farben sind in den meisten Fällen lösungsmittelfrei, sie sind auf die verschiedenen Anwendungsbereiche abgestimmt, decken besser, tropfen und spritzen nicht. Der Verbraucher kann sich auf die Etikettierung verlassen, wenn er im Baumarkt vor dem Farbregal steht.

Hochwertige Anstriche

Die Zusammenstellungen der Rezepturen für Wandfarben wurden aufgrund der hohen Ansprüche vom Heimwerker sowie vom Fachhandel und Malerbetrieben grundlegend verbessert. Die Forderungen nach,

1.    hoher Deckkraft,

2.    Umweltfreundlichkeit,

3.    langer Haltbarkeit,

4.    sauberem Renovieren,

5.    weniger Geruchsbelästigung,

6.    schnellerer Trocknung und

7.    Scheuerbeständigkeit werden von den Herstellern berücksichtigt.

Die Ergiebigkeit der Farben ist dank neuer Pigmentierung und festerer Konsistenz größer geworden. Dadurch sind Mengen und Gebinde kleiner.

1600 Farbtöne warten darauf, ausgewählt zu werden. Wand- und Lackfarben werden mit diesem Mischsystem abgetönt. Feine Farbabstimmungen sind möglich. Jeder gewünschte Ton kann sofort gemischtwerden. Nach wenigen Minuten ist der Farbton fertig. Späteres Nachmischen von einzelnen Farbtönen ist kein Problem mehr.

Viele Begriffe
Auf den meisten Produktinformationen stehen Begriffe, die der Verbraucher nicht kennt. Dispersionsfarbe. Dieser Begriff wird häufig für Innenfarben verwendet und bedeutet, daß Kunststoffteilchen in einer wäßrigen Lösung in feinster Weise verteilt werden. Emissionsfreie Wandfarbe bedeutet, daß keine luftverunreinigenden Stoffe in der Farbe sind. Diffusionsfähiger Anstrich heißt, wörtlich übersetzt, gegenseitige Durchdringung. Also, Luftfeuchtigkeit die eindringt, kann wieder ablüften. Die Farbe ist demnach dampfdurchlässig und atmungsaktiv (besonders gut geeignet für Bäder und Küchen).

Es gibt flüssige Farben, cremeförmige und feste Farben. Die flüssigen Farben sind meistens preiswerter. Man kann sie mit Abtönfarben selber mischen, und sie sind auch leicht mit dem Pinsel zu verarbeiten. Allerdings sind die Gebinde sehr groß und schwer. Mit einem Zehnlitereimer können ca. 60 bis 80 m2 Fläche gestrichen werden. Mit einer neuartigen Farbe von cremiger Konsistenz kann man mit nur fünf Litern eine Fläche von 50 bis 60 m2 bewältigen. Diese kompakten Farben sind tropfgehemmt. Oft genügt nur ein Anstrich, da diese Farben mit hochverdichteten Weißpigmenten hergestellt werden. Leicht wird das Renovieren mit Fester Farbe. Sie hat eine feste Konsistenz mit hoher Deckkraft. Alle Abdeck- und Säuberungsarbeiten kann man ruhig vergessen, denn diese Farbe spritzt und tropft nicht. Das feste Farbkonzentrat ist hochdeckend, so daß oft nur ein Farbanstrich genügt. Selber mischbar ist sie nicht, daher gibt es Feste Farbe in vielen fertig gemischten Pastelltönen. Man bekommt sie in Matt oder Seidenglanz. Diese Töne schaffen eine angenehme Raumatmosphäre.

Umweltraumfarbe und Recycling-Farbeimer

Der 2,5-l-Nachfüllpackfür die oft benötigten kleineren Mengen. Hier werden die Wünsche der Verbraucher bei der Verarbeitung berücksichtigt. Beim Nachfüll-system werden im Vergleich zu anderen Farbeimern 80 Prozent Kunststoff gespart. Der Pack ist aus PE-Folie.
Um die zehntausend Tonnen Verpak-kungsmüll, der die Umwelt stark belastet, zu reduzieren, wurde dieser neue Eimer entwickelt. Den Hauptanteil bildet ein Pappcontainer. Darin befindet sich eine flüssigkeitsdichte PE-Folie, in der die Farbe untergebracht ist.
Der neue Farbeimer wurde ganz unter der Zielsetzung der Abfallvermeidung entwickelt. Die Komponenten der Verpackung lassen sich einfach trennen. Der PE-Beutel wird über den gelben Sack entsorgt und der Pappcontainer kommt mitsamt seinem Zellulosegriff zum Altpapier

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