Telefon, Fax, Anrufbeantworters Alles bestens untergebracht!

By | August 13, 2015

Allein schon das Telefon: Kabelknäuel überall. Mit Fax und Anrufbeantworter kommen noch mehr Stolperdrähte hinzu. Und wohin mit Trafos und Telefonbüchern? Unsere Regale räumen auf. Und sehen auch gut aus.

Wer kennt sie nicht, die Suche nach dem optimalen Standort für Telefon und Co.? Andauernd ringeln sich die Kabel auf dem Flurfußboden. Das klobige Faxgerät paßt einfach nicht auf die Stilanrichte. Die Telefonbücher liegen herum, und der Trafo des Anrufbeantworters: einfach häßlich.
Mit unseren drei Regal-Ideen zeigen wir Ihnen Lösungen, die es buchstäblich in sich haben: Denn darin bekommen Sie alles unter, so schön versteckt, daß nichts mehr herumliegt.

Bei Idee 1 haben wir uns von einem Ikea-Regal inspirieren lassen: Das schwarze Lack-Regal (35 x38 cm, 211 cm hoch, Preis 199 DM) dient als Basis. Wir haben zwei weitere Regalböden in der gleichen Stärke, 5 cm, aus MDF gebaut und an die rechte Regalaußenseite geschraubt. Zwei Stahlrohrtischbeine dienen als Träger auf der rechten Seite der Böden. Die Rohre sind auf 46,5 cm abgelängt, so daß sie rund 8,5 cm über die Außenkante des Regalbodens hinausragen. Diesen Überstand kann man sehr gut zum Aufhängen der Telefonschnur verwenden. Wie Sie Telefonbücher, Trafos und Kabel verschwinden lassen, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Die Regalböden sind aus 19 mm starker MDF-Platte. Die Kanten werden umlaufend mit 31 mm breiten MDF-Streifen aufgedoppelt.
Die Kanten der Böden werden bündiggeschliffen und mit der Oberfräse gerundet oder mit dem Schleifer angefast, damit die Farbe besser hält. Die Oberfläche erhält drei Farbaufträge mit der Rolle. Die geschliffenen Kanten benötigen fünf bis sechs Farbaufträge, bis sie gut füllen.  Ein Bordende erhält keine Träger. Es wird einfach an das Ikea-Regal geschraubt. Die Regalböden daneben werden gleichfarbig lackiert.

Mini-Bord mit Fächern für Telefonbücher

Äußerer Ober- und Unterboden (Radius 35 cm) und innerer Ober- und Unterboden (Radius 34 cm) werden vernagelt und gemeinsam gesägt.
Die Schnittkanten der jeweils zwei Böden werden dem Kreis entsprechend zugeschliffen. Danach können die Platten getrennt werden.
Mit einer Lochsäge (7 cm) wird in die mit Stahlstiften zusammengehefteten beiden Oberböden ein Loch für Schreibutensilien eingearbeitet.
Nach dem Schleifen der Kanten und Flächen wird in der gewünschten Farbe gebeizt, danach Holzwachs aufgebracht.
Die Kanten des überstehenden Ober- bzw. Unterbodens werden mit einem 3-mm-Abrundfräser oder einem Schleifer abgerundet.
Die Fächer und der Boden für die Schreibstifte werden verleimt und genagelt. Danach die inneren Böden aufnageln, die äußeren aufleimen.

Das Regal mit Geheimfach und Schreibpult

Telefonbord und Schreibpult zugleich:
Hinter der Ablage für die Telefonbücher verbirgt sich das Fach für Kabel und Trafo des Anrufbeantworters.

Dieses Telefonbord hat es in sich. In den Regalkorpus aus 19 mm MDF-Platte ist hinter dem Ablagefach ein ca. 7 cm tiefes Fach für Kabel und Trafo eingebaut. Geschlossen wird es durch eine Vorgesetzte Blende, so daß man jederzeit an die Technik herankommt. Clou des Bordes ist ein verschiebbares Schreibpult aus Eschenleimholz. Es hat Dreiecksabschnitte als Füße und kann deshalb überall aufgesetzt werden.

Ober- und Unterboden werden die Löcher für die Stecker gebohrt. Für Telefonstecker 35 mm, für Schukostecker 40 mm.
Die Rückwand und die zwei Trennwände werden stumpf auf den Unterboden geleimt und fixiert. Auf genaue Positionierung achten.
Mit dem Schleifer nun die Schnittflächen des Korpus glatt schleifen und die Kanten leicht anfasen oder abrunden. Dreieckfüße und Dreieckleiste werden stumpf auf die Pultplatte geleimt. Die drei kürzeren Dreieckleisten dienen als Stiftablage.
Auf die Oberfläche des Korpus wird mehrmals Klarlack aufgetragen. Nach jeder Schicht erfolgt ein feiner Zwischenschliff.

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