Ihre ganz private Wetterstation vol.2

By | September 2, 2015

private Wetterstation2Vor dem Bau an den Standplatz denken.

Bei Bau und Betrieb der Wetterstation kommt es auf drei Aspekte an: Zum einen muß das Häuschen solide konstruiert sein. Schließlich darf es nicht vom erstbesten Windstoß umgeweht werden, und es soll auch unter widrigen Wetterbedingungen exakte Daten gewährleisten. Dafür sorgen die robusten Materialien und die solide Bauweise. Zweitens muß es mit zuverlässigen Instrumenten bestückt sein (in unserem Fall handelt es sich um Geräte zur Messung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke und Niederschlag). Damit drittens das Bemühen um die Erfassung der Daten nicht vergeblich bleibt, muß es für die Wetterstation einen passenden Platz im Freien geben. Das heißt: Die Wetterstation sollte nicht von mächtigen Baumkronen beschirmt werden, nicht in unmittelbarer Nähe von Gebäuden stehen, da deren Wärmeab-strahlung die Daten verfälschen würde, und sie sollte nicht im Windschutz einer Mauer oder Hecke stehen.

Buch-Tips zum Thema Wetter.
Fürs erste macht der Band Wolkenbilder, Wettervorhersage, ein Taschenbuch aus der Reihe „BLV Naturführer“, mit den Vorgängen in der Atmosphäre vertraut. Technikbegeisterten bietet sich der Titel PC-Wetterstation aus dem elektor-Verlag an, eine Anleitung zur computergestützten Wetterdaten-Verarbeitung, die mit den Werten unserer Meßstation gespeist werden kann

Der Barograph, der die Luftfeuchtigkeit mißt und die Daten aufzeichnet, steht auf einem Podest. Die übrigen Meß- bzw. Anzeigeinstrumente sind in einem Armaturenbrett zusammengefaßt.

Bodenständig: Je nach Standplatz bieten sich Erdspieße oder Pfostenträger zum Verschrauben auf Gehwegplatten bzw. zur Verankerung in Betonfundamenten an.

5. Der Rahmen für die Rückwand besteht aus Latten (Querschnitt: 3,5    x 5,3 cm). Mit Holzdübeln (8 mm) und Weißleim zusammenfügen.
6.  Auf den Rahmen werden Bretter aufgeschraubt, die über Nut und Feder verfügen. Per Akkuschrauber geht das im Handumdrehen.
7.  Der Boden: Die Bretter (Querschnitt 2 x 9,5 cm) werden mit Abständen von 0,5 cm ausgelegt und mit zwei Querlatten verschraubt.
8.  Damit die Lamellen in den Türen Halt finden, werden mit der Kreissäge diagonale Doppelschnitte gemacht (15 Grad schräg, 1 cm breit).
9. Die Lamellen (1 cm breite Bretter) werden in die mit Weißleim bestrichenen Schlitze gesteckt und bis zum Aushärten mit Zwingen gepreßt.
10. Die Dachfläche bilden Bretter mit 2 x 9,5 cm Querschnitt. Rundum kommt eine Blende aus 7 x 2 cm starkem Holz (erst nur anpassen).
11.  Die Dachfläche wird auf Teichfolie gelegt. Diese an den Ecken mit einem Cutter einschneiden und den Überstand nach innen Umschlägen.
12. Die Blende (in Bild 10 nur angepaßt) klemmt die Folie und wird ihrerseits am Dach festgeschraubt. Folienreste per Cutter abschneiden

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