Die Nährstoffe – DIE LEBENSANFORDERUNGEN DER ZIMMERPFLANZEN

By | Juni 11, 2017

Wie wir bereits feststellten, benötigen die Pflanzen zum Aufbau ihrer organischen Substanz verschiedene chemische Elemente, die in ihrer Gesamtheit einen wichtigen Wachstumsfaktor darstellen. Von den für das normale Wachstum aller Pflanzen unentbehrlichen Elementen kann keines durch ein anderes ersetzt werden. Zu ihnen gehören Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Schwefel und Eisen. Hinzu kommen noch einige weitere Elemente, die das Wachstum beeinflussen und in vielen Fällen von den betreffenden Pflanzenarten unbedingt benötigt werden. Da solche Elemente aber nur in kleinsten Mengen (Spuren) notwendig sind, bezeichnet man sie als Spurenelemente.

Alle diese am Aufbau des Pflanzenkörpers beteiligten Elemente müssen stets in ausreichender Menge, in geeigneter Form und im richtigen Mengenverhältnis zueinander zur Verfügung stehen. Werden diese Nährstoffe nur in ungenügender Menge zugeführt oder fehlt die sogenannte Harmonie der Nährstoffe – also das zuträgliche Verhältnis zueinander dann können Mangelerscheinungen, Wachstumshemmungen und Entwicklungsstörungen auftreten.

Von den obengenannten Hauptnährstoffen wird der Kohlenstoff von den grünen Pflanzen als Kohlendioxid aus der Luft aufgenommen. In den grünen Teilen der Pflanze erfolgt dann durch die Photosynthese seine Umwandlung in Stärke.

Wasserstoff und Sauerstoff gelangen als Wasser in die Pflanze; Sauerstoff wird außerdem auch bei der Atmung aus der Luft aufgenommen. Die übrigen Nährstoffe entnimmt die Pflanze in der Regel dem Boden in Form von in Wasser gelösten Mineralsalzen. Bei der erdelosen Kultur bezieht die Pflanze diese Stoffe aus einer Nährlösung.

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