Das Umtopfen

By | Juni 11, 2017

DAS UMTOPFEN

Mit „Umtopfen“ oder „Umsetzen“ bezeichnet man einen Arbeitsvorgang, bei dem die Pflanze von einem Topf in einen anderen (meist größeren) verpflanzt wird. Dies ist bei der Zimmerpflanzenpflege dann erforderlich, wenn der Topf nicht mehr im rechten Verhältnis zur Pflanzengröße steht und auch nicht mehr genügend Raum zur Bildung neuer Wurzeln bietet. Der Topfballen ist dann meist zu einem dichten Geflecht von Wurzeln „verfilzt“, und die Erde ist verbraucht. Häufig hat die Pflanze auch keinen sicheren Stand mehr, da sie durch die Masse dichtgedrängter Wurzeln über den Topfrand hinausgehoben wurde. Es ist meist am Nachlassen der Wuchs

freudigkeit oder Blühwilligkeit der Pflanze zu erkennen, daß ein Umtopfen dringlich wird. Bei Wurzelkrankheiten, etwa durch ständig nasse, versauerte Erde ist ein Verpflanzen oft die einzig zuverlässige Maßnahme, um die kränkelnde Pflanze zu heilen. Im allgemeinen pflanzt man die im Zimmer gehaltenen Blatt- und Blütengewäch^e alljährlich einmal um. Bei älteren Exemplaren langlebiger Arten genügt es, sie alle 2 bis 3 Jahre umzutopfen, wenn sie in nicht zu kleinen Gefäßen stehen und während der Hauptwachstumszeit zusätzlich durch flüssige Düngung ernährt werden.

Die Notwendigkeit eines Umsetzens der Zimmerpflanzen ist aber auch von dem arteigentümlichen Entwicklungsverlauf abhängig und daher von Art zu Art unterschiedlich. Spezielle Angaben sind unter „Pflegeansprüche“ in den Beschreibungen der einzelnen Zimmerpflanzenarten zu finden.

Man nimmt das Verpflanzen oder Umtopfen in der Regel vor Beginn der neuen Wachstumszeit – bei den meisten unserer Zimmerpflanzen also im Frühjahr — vor. Gleichzeitig damit erfolgt bei Gewächsen wie Pelargonien oder Fuchsien, die zu schönen buschigen Pflanzen heranwachsen sollen, der Rückschnitt.

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