Elektroschleifgeräte

By | August 4, 2015

Der Schwingschleifer, Urtyp moderner Schleifgeräte, sorgt durch seine große Bodenplatte auf planen Oberflächen für perfekten Feinschliff. Die Schwingfrequenz kann bei den meisten Maschinen per Drehzahlregelung gewählt werden. Dadurch kann der Schleifer optimal auf das Material eingestellt werden, so daß bei Lacken oder Kunststoffen ein Überhitzen vermieden wird. Einige Modelle lassen sich mittels austauschbarer Bodenplatte auch als Ecken- oder Zungenschleifer verwenden.
Von ganz anderem Kaliber sind die Bandgeräte wie Powerfeile und Bandschleifer. Wenn möglichst viel Material in kurzer Zeit abgetragen werden soll, kommt der kraftvolle Bandschleifer zum Einsatz. Sein breites Schleifband ermöglicht die Bearbeitung großer Flächen, allerdings hinterläßt schon leichtes Verkanten der Maschine tiefe Spuren im Material. Hier schafft ein zusätzlicher Schleifrahmen Abhilfe, der das Führen auf der Fläche erleichtert. Als weiteres nützliches Zubehör erweist
sich eine Stationäreinrichtung mit Seiten- und Winkelanschlag, mit der man kleinere Werkstücke maßgenau schleifen oder sie mit Fase oder Rundung versehen kann.
Die Powerfeile ist eine ausgesprochene Spezialistin. Sie kann ihre besonderen Stärken überall dort zeigen, wo es eng wird: als motorgetriebene Feile in Winkeln, Ecken und an kleinen Radien. Wenn es ganz besonders eng wird, läßt sich das 13 mm breite Standardband sogar gegen ein 6 mm schmales auswechseln.

Wer sich dem Möbelbau und der Restauration verschrieben hat, dem dürfte der Dreieckschleifer eine willkommene Hilfe sein. Die dreiecksförmige Schleifplatte erlaubt das Vordringen bis in den letzten Winkel, mühsame Handarbeit wird auf ein Minimum beschränkt. Die geringe Auslenkung des Schleiftellers bei hoher Frequenz garantiert hohen Abtrag und beugt Verletzungen an aufgesetzten Füllungen und Leisten vor.

Erst seit etwa fünf Jahren auf dem Markt, und schon der Star der Schleifer-Gesellschaft: der Exzenterschleifer. Er vereint die Vorteile des Schwingschleifers mit der rotierenden Schleifoberfläche. Die Bewegungen des Schleiftellers führen zu einer sich laufend verändernden Arbeitsbahn des Schleifmittels. Ergebnis: Das Werkstück bleibt kühler, der Abrieb wird verstärkt und das Schliffbild gerät deutlich besser. Große, ebene Flächen werden mit hartem Schleifteller bearbeitet, für gewölbte Flächen wählen sie ein weicheres Modell.

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